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In unserer Werkstatt ist die Art der Ikonenherstellung angenommen mit denselben Stoffen, die die alte Meistern gebraucht haben, weil sie bewiesen haben, dass sie mehrere Jahrhunderte lang dauern, anders als die neuen, ungenügend geprüften Materialien.

Die Ikonen werden auf einem sorgfälltig ausgewählten, trockenen Holzstück aus Eiche, Nußbaum oder Mahagoni gefertigt. Die Fundierung wird aus dafür besonders geeignetem Bolognese-Gips und Klebstoff mit hoher Qualität (Haseklebstoff) gemacht. Sie werden mit Pulverfarben — Pigmenten die in Eigelb, Essig, Leinöl und Wasser aufgelöst sind — gemalt. Die Forschungen beweisen, dass beim Kontakt, diese Farben eins mit dem Gips werden; so gemachte Ikonen behalten ihre Echtheit für mehrere Jahrhunderte Zeit lang. Der Hintergrund der Ikonen ist reines, vierundzwanzigkaratiges Gold. Das Gold gläntzt hell und seine majestätische Farbe symbolisiert den flammenden Himmel, die Ehre und das Licht des Himmelreichs. Am Ende, wird der Polierung besondere Aufmerksamkeit gegeben. Sie soll nicht nur schützen, sondern sie ist auch ein bedeutungsvoller Faktor der den Farben Einigkeit in Ton und Tiefe gibt. Die Polierung wird im Atelier von den Nonnen-Ikonnenmaler selbst hergestellt aus wohlduftendem Harz: Sander und Dammar. Die Deckung duftet nach Weihrauch und deswegen fühlt der, der die Ikone küßt, ein geistliches Odeur.

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